
Rücken- und Nackenschmerzen besser verstehen – ich zeige dir neue Wege im Umgang mit deinem Körper.
Ich bin Beatrice und begleite Menschen dabei, ihre Haltung und Bewegungsgewohnheiten Schritt für Schritt zu verändern.
Wie sich mein Leben durch die AlexanderTechnik verändert hat
Vor über 25 Jahren begegnete ich der AlexanderTechnik zum ersten Mal – mitten in meiner Ausbildung zur Eltern- und Erwachsenenbildnerin. Damals musste ich regelmässig vor Gruppen sprechen. Für mich bedeutete das Herzklopfen, trockener Mund und der Wunsch, am liebsten unsichtbar zu werden.
Eine Kollegin meinte, die AlexanderTechnik könne mir helfen, meine Nervosität besser zu regulieren. Da ich offen und neugierig für Neues bin (und Unterstützung brauchte), buchte ich meine erste Stunde.
Schon nach wenigen Stunden spürte ich erste Veränderungen. Mein Atem floss freier, meine Stimme klang ruhiger und ich konnte besser mit meiner Nervosität umgehen. Nebenbei geschah etwas, womit ich gar nicht gerechnet hatte: Meine Rückenschmerzen verschwanden, und ich begann, meinen Körper als Freund wahrzunehmen.
Doch dann kam das Leben dazwischen – und ich legte eine Pause ein.
Als mein Körper wieder anklopfte
Jahre später meldete sich mein Körper wieder – diesmal mit starken Schmerzen in meiner linken Schulter. Weder Physiotherapie noch ärztliche Behandlungen halfen. Schliesslich erinnerte ich mich an die AlexanderTechnik.
Als ich wieder begann, damit zu arbeiten, wurde mir bewusst, wie viel Spannung ich ständig in mir trug – nicht nur in den Schultern, sondern überall. Die Lösung war so einfach wie ungewohnt: Ich durfte lernen, weniger zu tun.
Nach kurzer Zeit waren meine Schmerzen verschwunden. Ich war fasziniert von dieser Methode und hätte damals nie gedacht, dass ich eines Tages selbst diese Arbeit lehren würde.
Mein Neuanfang
Kurz vor meinem 50. Geburtstag kam wieder diese Frage: Wie soll mein Weg weitergehen?
Ich arbeitete in einer leitenden Funktion bei einem Busbetrieb. Eine spannende Aufgabe – und doch spürte ich, dass da noch etwas wartet.
In meinem Leben habe ich gelernt, dass sich vieles von selbst zeigt, wenn man ihm Raum lässt. Ich beschloss, zuzuhören – nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen.

Beatrice Meyer-Thüler
Körpertherapie Baden
Eine überraschende Inspiration
In meinem monatlichen Malkurs sprach ich eines Abends davon, dass ich mir Veränderung wünsche, aber nicht weiss, wohin sie führen soll. Nach dem Kurs trat Marianne, unsere Leiterin, an mich heran und fragte:
„Hast du dir schon einmal überlegt, mit deinen Händen zu arbeiten?“
Dieser Satz traf mich mitten ins Herz.
Ich begann darüber nachzudenken, was mir in meiner bisherigen Arbeit wirklich erfüllte: Menschen zu begleiten, sie zu unterstützen, ihr Vertrauen wachsen zu sehen.
Der Gedanke, therapeutisch zu arbeiten, begann Wurzeln zu schlagen.
Vier Monate später begann ich die Ausbildung zur AlexanderTechnik-Therapeutin in Zürich.
Ein mutiger Schritt
Im zweiten Ausbildungsjahr kündigte ich meine Stelle. Meine drei Kinder waren erwachsen und ich spürte: Jetzt bin ich dran. Ich ging für sieben Wochen nach London – zum Lernen, Staunen, Wachsen. Das Alexander Studio und die lebhafte Energie dieser Stadt gaben mir Flügel. Ich genoss jede Minute.
Meine eigene Praxis
Im Juni 2019 öffnete ich die Tür zu einem neuen Kapitel: meiner eigenen Praxis in Baden-Rütihof.
Heute begleite ich Menschen darin, ihren Körper neu zu entdecken – mit mehr Leichtigkeit, Freiheit und Vertrauen.
Ich unterrichte, halte Seminare, lehre am ISP Zürich – und lerne selbst mit jeder Begegnung weiter.
Meine Welt ist bunter geworden
Besonders berührend ist für mich die Zusammenarbeit mit Marianne aus dem Malkurs. Gemeinsam verbinden wir AlexanderTechnik und Malen – Bewegung und Farbe, Körper und Ausdruck. Dabei entstehen nicht nur neue Haltungen, sondern manchmal ganze Lebensbilder.
Seit einiger Zeit begeistert mich auch das Thema Beckenboden – dieser oft übersehene, aber zentrale Bereich unseres Körpers. Während meiner Ausbildung zur BeBo®-Kursleiterin wurde mir klar: Hier beginnt Kraft, Stabilität und innere Ruhe. Dieses Wissen weiterzugeben erfüllt mich zutiefst.
Was mich berührt
Es sind die kleinen Momente, die mich tragen: Wenn jemand gestresst in die Stunde kommt und mit leuchtenden Augen geht, oder wenn ein Klient beginnt, seinen eigenen Bedürfnissen mehr Raum zu geben und begreift, dass Veränderung nicht Mühe, sondern Loslassen bedeutet.
Genau deshalb liebe ich meine Arbeit.
Mein Werdegang in Kürze




